KI-Stimme: En Aaruuf tönt echt – und cha trotzdem gfälscht sii
Künstlichi Intelligenz cha Stimme mittlerwiile so realistisch nachmache, dass mer sich nümme zuverlässig uf s eigene Ghör cha verlaa. E im Februar 2026 veröffentlichte Studie het Testpersone Aaruuf mit echte und künstlich erzeugte Stimme vorgspielt. D Resultat zeiged, wie schwierig d Unterscheidig worde isch. Für Unternehme isch das vor allem bi sogenannte «Vishing»-Attacke relevant – also Betrugsversüech übers Telefon. En Aarufer cha zum Biispiel behaupte, er seg de Chef, en Mitarbeiter, en Lieferant oder sogar en bekannte Geschäftspartner und dringend e Zahlig, es Passwort oder vertraulichi Information verlange. Früener het e bekannti Stimm Vertrauen gschaffe. Das längt hüt nümme als Beweis. Besonders vorsichtig sött mer sii, wenn öpper Druck macht, ungewöhnlichi Zahligsanweisige git oder verlangt, bestehendi Abläuf z umgah. Eifachi organisatorischi Regel helfed: Kritischi Zahlig oder Änderige vo Bankdate immer über en zweite, bekannte Kanal bestätige. Telefonnummer nöd eifach us em aktuelle Aaruuf überneh, sondern selber über d bekannte Kontaktdaten zruggaarüefe. Mitarbeitendi sötted wüsse, dass Stimme und sogar Video manipulierbar sind. D wichtigsti Lektion isch drum simpel: «Ich erkenne d Stimm» isch im KI-Ziitalter kei genüegendi Identitätsprüefig meh. Quelle: https://arxiv.org/abs/2602.20061